Orts- und Flurnamen

Ortsnamen von Mauren

Speckemad(Mauren) 445 m;, 760,10 - 232,25, 7-F

Beschreibung

Wiesen, Häuser und Strasse in der Ebene unter dem nordöstlichen Dorfteil, südlich der Binza, unweit von Kleine Teile und Gampalütz.

Historische Belege

1766 Speckhimad (AS 2/9; fol. 19r, Z 15): "... ein Stúckh Streüemad in ~ [stosst] aúfwerts an dz Gampelütz Gúth, gegen Rhein an die Gasß, ... gegen berg an die Allgemeind."

1789 Specke Maad (AS 2/21; fol. II 15v, 4. Sp. Z 2): "Ein Stuck Heugút in der ~."

1808 Speke Mad (AS 2/21; fol. II 39v, 4. Sp. Z 17-18): "1 Stück Ried- oder Streúemad in der Bintzen oder ~ genant."

1814 Speckemad (PfAM UJ 1665; fol. 72r, Z 3): "Anno 1814 haben ... die hiesigen Vorsteher dem Mathiß Mayer in der Bintzen ein Stück Gemeindsboden auf dem ~ überlassen ..."

Bisherige Nennung

Bisherige Deutungen

Ospelt 1911, 102: Spi( c) kemahd, im - [im ̜sp“kiṁad].

Frick 1955, 78: Speckimahd. Zu mhd. specki 'Knüppelbrücke, -damm', germ. spakkjon.

Frick 1990b, 34; Speckemad. Zu mhd. specki 'Knüppeldamm, Knüppelweg'.

Volkstümliches

-

Deutung

Zu abgegangenem mda. Specke f. 'Knüppeldamm, -weg, -brücke', auch 'sumpfiger Boden'. Also 'Mähwiese beim Knüppelweg' oder 'Mähwiese beim Sumpf'.