Orts- und Flurnamen

Ortsnamen von Mauren

Hinderbüela(Mauren) 450 m;, 759,55 - 231,55, 6-G

Beschreibung

Wiesen, Häuser und Strasse südlich des Dorfes, zwischen den drei Hügeln Gopfaböchel, Krüzböchel und Hinderbüelaböchel. Siehe †Büela. Örtlich identisch oder benachbart mit †Argäule, †Bochen, †Haidenbüchel und †Stegacker.

Historische Belege

1638* hinder den Büellen (PfAS U 10; S. 19, Z 1): "... Urban Khauffman von Mauren ... aignen ackher ~ gelegen ... gegen Veldtkürch an ..."

1663 hinder dem Büelen (AS 2/2; fol. 9v, Z 28): "... Jhren akher ~ ..."

1665 hinder denen Büollen (PfAM UJ 1665; fol. 19r, Z 3-4): "... Ein stúckh ~ gelegen, stosst ... Rein halb an Britschen."

1698* hinder dem Püchlen (LUB I/4; S. 483): "Ain Stúckh ~ ob dem schindtler gelegen"

1698* hinder der büelen (LUB I/4; S. 492): "ackher ~"

1700* hinder den b̀uehlen (LUB I/4; S. 495): "zweÿ Mansmad prütschen, stossen nebenzúe an haÿdenbüehl, ietzt ~ genant, aúch argäwle, gegen Berg aúf oder ahn die Büehle"

1700* hinder denn büehlen (LUB I/4; S. 486): "... der steegackher ietzt ~ genent"

1721 hinder den Bühlen (AS 2/4; fol. 145r, Z 11): "Einen ackher ~ Erkafft ..."

1729 hinder den Büelen (PfAM UJ 1665; fol. 5v, Z 15): "... akher ~ oder Bochen genandt"

1731 hinter Büelen (AS 2/21; fol. I 79r, 4. Sp. Z 12-13): "1 Feist Heúgút ~ das Himmelreich genannt [stosst] Bergwärts [an die] untere Bürka Mader."

1756 hinter Büelen (AS 2/8; fol. 52r, Z 17): "... acker ~ in der Fanxs Weid genannt [stösst] ... gegen Berg an das Ried."

1757 Hinder Böllen (GAS 40/48; fol. 1r, Z 23): "... ein stoúkh goúth ~ genandt ..."

1770 Hinter Büellen (PfAM 43/14; fol. 1r, Z 28): "... ein Stückhle faißt heüguth ~ ..."

1777 hinter Bölen (AS 2/14; F 68r, Z 13): "Ein Stúck Weingarten ~ ..."

1795 hinter Büelen (RA 7/4/29; S. 4, Z 4): "Der Gaschilezerhof ... bestehet ... 1mo: Aús einem Stück Heügút ~ ..."

1803 hinter dem Büchel (PfAS Rodel 1803; fol. 22r, Z 13): "Zu Maûren zahlen Peter Kiber aûf ~ ..."

1830* Hinter Bühlen (PfAE SR 1755; S. 21, Z 27): "... ~ auf der Fux Weid ..."

Bisherige Nennung

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Volkstümliches

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Deutung

'Hinter den Hügeln'. Vom Dorf aus gesehen liegt die Flur in der Tat mit Blick zwischen den beiden Hügeln Gopfaböchel und Krüzböchel hindurch leicht hinter diesen.