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| | 1750 | | Erlass einer Torkelordnung für das Fürstentum Liechtenstein. |
| | 1756 | | Oberstleutnant Koleffel erstellt die nach ihm benannte Liechtenstein-Karte. |
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| | 1771 | | Hungersnot in Liechtenstein. Die Zahl der Toten übersteigt die Zahl der Neugeborenen. |
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| | 1781 | | Erste schriftliche Erwähnung einer Schule in Mauren. |
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| | 1782 | | Das an der Landstrasse gelegene Schaanwald wird Weggeldstation (bis 1848). |
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| | 1784 | | Volkszählung. In Mauren leben 435 Einwohner. In der aus demselben Jahr stammenden Landesbeschreibung heisst es: "Die Gemeinde hat das Glück, weder vom Rhein noch von Rüfen bedroht zu sein". |
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| | 1785 | | Das Wirtshaus der Familie Matt in Mauren liefert ein Umgeld (eine Art Umsatzsteuer auf Getränke) in Höhe von 36 Gulden und 24 Kreuzer ab. Damit handelt es sich bei dieser Gaststätte - im Vergleich zu anderen Wirtshäusern in Liechtenstein - um einen Betrieb mittlerer Grösse. Es existierte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bereits ein zweites Wirtshaus in Mauren. Weitere Gaststätten folgen im 19. Jahrhundert. |
| | 1787 | | Mit dem Bau des heute bestehenden Pfarrhauses in Mauren wird begonnen. Die Kosten teilen sich das Benediktinerkloster Ottobeuren und der Fürst von Liechtenstein. |
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| | 1789 | | In Mauren leben 375 Personen. An Nutztieren werden gezählt: 72 Pferde und 223 Rinder. |
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| | 1790 | | Erste Feuerlöschordnung in Liechtenstein. |
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| | 1791 | | Landvogt Menzinger begegnet übermässigem Zechen in den Wirtshäusern mit einer neuen Polizeiordnung, welche sich auf die alte Polizeiordnung des Jahres 1732 abstützt. |
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| | 1792 | | Der Einzieher des Weggeldes in Schaanwald erhält die zusätzliche Aufgabe, diejenigen Warentransporte zu kontrollieren und taxieren, welche nicht durch das Hauptzollamt in Vaduz durchgegangen sind. |
| | 1793 | | In Mauren wird am 1. Oktober Peter Kaiser, der spätere Verfasser der "Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein", geboren.
Einführung des Kartoffelanbaus in Liechtenstein.
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| | 1794 | | Die bisher gemeinsam genutzten Wiesen oberhalb von Schaanwald werden ins Privateigentum überführt. Damit wird das bisherige genossenschaftliche Prinzip mit der gemeinsamen Allmendnutzung aufgegeben. |
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| | 1795 | | Pfarrer Alois Lutz richtet namens der Gemeinde Mauren ein Bittgesuch an den Fürsten Alois I. und an den Abt des Klosters Ottobeuren betreffend Neubau der Pfarrkirche in Mauren. Die bestehende Kirche sei zu klein und sehr baufällig. Damals sollen auch Leute aus Schellenberg, Eschen und der Hub die Kirche in Mauren besucht haben. Von der fürstlichen Hofkanzlei in Wien wird dieses Bittgesuch zwar nicht abgelehnt, aber auf friedlichere Zeiten verschoben. Wegen Kriegswirren, Patronatswechseln, politischer Unruhen, aber letztlich auch wegen Geldmangel wird ein Neubau immer wieder verschoben.
In Mauren wird die erste Bäckerei eröffnet. |
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| | 1798 | | Für die 1794 ins Privateigentum aufgeteilten Wiesen oberhalb von Schaanwald wird nun auch das bisher geltende gemeinsame Weiderecht aufgehoben. |
| | 1799 | | Kriegerisch einfallende Franzosen plünderten und beschädigten die Maurer Pfarrkirche. Es kommt auch zu Vergewaltigungen, in Eschen und Mauren werden je zwei Bauern erschossen. Die Schäden, welche Mauren zu erleiden hat, belaufen sich auf 26'039 Gulden.
Die Franzosen belagern im März 1799 erfolglos die Stadt Feldkirch. Drei Tage wird auch im Maurer Riet gekämpft. |